Das Fernsehen auf dem Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Nummer drei stand gestern und heute auf dem Programm. Wir waren in Esslingen auf dem Mittelalter – Weihnachtsmarkt. Ein super toller Weihnachtsmarkt. Wir haben die tolle Atmosphäre genossen. Zunächst am Tag, später auch in den Abendstunden. Desweiteren haben wir Neues kennengelernt und wichtige Dinge erfahren.

Zum einen ist der Schweizer der neue Japaner. Neuerdings tauchen die Eidgenossen überall im Rudel auf. Vor dem Hotel in Esslingen standen glatt vier Busse aus verschiedenen Kantonen der Schweiz. Unglaublich ;-)

Das andere was wir erfahren konnten ist, daß Fernsehaufzeichnungen ziemlich aufwendig sind. Wie oft für simpelste Sequenzen nochmal neu angefangen werden muß. Immerhin zwei Mal durfte Monika ihre Frage zum Thema stellen und der Kameramann bog auch extra noch ein paar Tannenzweige beiseite, daß man sie auch richtig sehen konnte. Die fertige Sendung läuft dann am Donnerstag, den 12.12.2013,  um 21 Uhr im SW3 unter dem Titel „Marktcheck – Das beste zum Fest“. Monika und ich dürften ziemlich gut zu sehen sein. Monika sogar mit „Sprechrolle“ :-)

TV-Crew für Marktcheck

Grüßles

Nur wenige Sekunden Zeit

Einfach Wahnsinn diese Veranstaltung. In nur wenigen Sekunden sind die besten Plätze weg. 3-2-1-keins, wenn man nicht wie ein Schießhund dran ist.

Ach ja, um was geht es eigentlich? Ganz einfach:

Heute startete der Vorverkauf für die Tickets des Basel Tattoo 2014. Dieses wird im Juli nächsten Jahres stattfinden. Aber eben heute ist der ganz wichtige Termin. Um 8:00:00 Uhr beginnt der Vorverkauf. und um 8:00:15 Uhr sind die besten Plätze weg Amazed Ja, die Zahl stimmt, es dauert sage und schreibe nur wenige Sekunden und die Freitag und Samstag Abend-Termine geben keine Handvoll zusammenhängender Plätze in den guten Blöcken mehr her.

Da wir das inzwischen ja wissen, war ich bereit. Zwei Rechner plus zusätzliche Handy-App zu Ticketshops waren bereit. Eine Funkuhr zeigt die genaue Zeit. Punkt 8 Uhr, müssen die bereits voraufgerufenen Veranstaltungsseiten aktualisiert werden. Der nächste Klick muß sitzen (man sollte da nicht mehr überlegen müssen, wann man denn hin möchte), dann noch ein zweiter exakter Klick auf die richtige Ticketkategorie und möglichst schnell die Anzahl der Karten ein geben. Der Klick auf „in den Warenkorb“ muß nach spätestens 5 Sekunden erfolgen, sonst ist es fast schon zu spät. Dann einen Blick auf die reservierten Tickets werfen, einen kleinen Freuenschrei loswerden ….

und sofort den Versuch auf dem zweiten Browserfenster mit dem alternativ-Terminwunsch, auf die eigentlich kaum vorhandene Hoffnung hin, evtl. dort noch einen klitzekleinen Tick bessere Plätze zu erwischen. Aber eigentlich kann man sich das schenken. Wer am Wunschtermin Reihe 5 im Wunschblock schafft, braucht keine anderen Karten mehr. Aber einen Versuch muß man halt irgendwie doch machen Wink

Naja, im Ergebnis haben wir nun unsere fünf Tickets für das Basel Tattoo am Wunschtermin in der 5. Reihe des besten im freien Verkauf befindlichen Blocks. Was will man mehr?

Nun heißt es: Auf ein wahnsinnig tolles Event in etwa 7 Monaten freuen Happy

Grüßles
Theia

 

Mission BSSP Teil 1 erfolgreich abgeschlossen

Null Fehler war mein Ziel. Ob es geklappt hat?

Hihi, Null Fehler wobei und worum geht es in der Überschrift überhaupt?

Ok, also ein paar Hintergrundinformationen:

Immer wieder mal haben Monika und ich in den letzten Jahren bei verschiedenen Gelegenheiten ein führerscheinfreies Schiffchen für Ausflüge auf dem Wasser gemietet und jedes Mal viel Vergnügen gehabt. Mal Am Bodensee, mal in Mecklenburg-Vorpommern, einfach wenn es sich eben ergeben hat. Nur irgendwie haben wir immer gemerkt, dass die kleinen, führerscheinfreien Boot irgendwie nicht sooo gut voran kommen. Man kommt nicht so richtig irgendwo hin. Klar, haben die Schiffchens doch keinen wirklichen Bumms unter der Haube. Aber größere Boote gehen halt nicht ohne Sportbootschein. Mal von der Möglichkeit der Charter-Hausboote an verschiedenen Orten abgesehen. Aber grad halt auch an unserem „Hausmeer“ geht halt nix. Also was tun? Tja, es hilft nix, ein Sportbootführerschein muß her. Im Detail: Das Bodensee-Schifferpatent, das dann quasi den Sportbootführerschein für Binnengewässer mitbringt. Und genau in dieser Angelegenheit waren Monika und ich seit gestern Abend unterwegs. Heute morgen, kurz nach 9 Uhr habe ich dann den ersten Teil der Geschichte mit der theoretischen Prüfung in Konstanz erfolgreich geschafft. Das fleißige Lernen des Stoffs hat das nötige Wissen und die beruhigende Sicherheit gebracht, dass ich heute morgen meine Prüfung mit „ohne Fehler“ :-) machen konnte.

Cheers

Teil zwei der Gesamtmission Bodensee-Schifferpatent wird dann Anfang nächsten Jahres erfolgen. Zunächst die Fahrschule mit dem Motorboot und dann natürlich die praktische Prüfung. Und auch da mag ich natürlich eine Spitzenleistung abliefern. In dem Fall mit „ohne das Boot zu versenken“ *hihi*.

Grüßles
Theia

 

On The Road Again

Wieder mal mit unserem kleinen Weißen unterwegs. Nach längerer Stillstandszeit, ein Beitrag zu den Hintergründen wird noch folgen, durfte unser Whitey heute mal wieder in die Asphalt-Wildnis hinaus und uns zum US-Car-Treffen nach Immendingen bringen. Zwar Luftlinie nur etwa 5 Kilometer Entfernung, sind es aufgrund einer Baustelle rund 20 Kilometer Anfahrtsstrecke. Immerhin landschaftlich recht nett. Wobei die Kurven wohl eher was für die Harley-Davidson Fahrer sind als für unseren etwas zu lang geratenen City-Flitzer. Wink Macht nix, denn die Pferdchen unter der Haube freuen sich, endlich mal zum Einsatz zu kommen.

Zu Beginn recht verhaltener Fahrzeug-Andrang, dafür noch trockenes Wetter. Der Veranstalter frägt bei unserer Ankunft: „Länger geht’s nicht mehr?“ und überlegt, wo er uns am besten unterbringen kann. Happy Ein feines Plätzchen wird es und langsam trudeln dann weitere Fahrzeuge und doch auch viele interessierte Besucher ein.

Immendingen 2013 Besucher

Einen Blick ins Innere einer Stretchlimo hat man nicht jeden Tag.

Auch für uns gibt es immer wieder mal Neues zu sehen und zu Bestaunen. Ich kann direkt mein Geburtstagsgeschenk von meinem Engeli ausprobieren und ein paar schöne Bilder machen.

  • Das Rathaus, ehemaliges Oberes Schloss, in Immendingen. Das Rathaus, ehemaliges Oberes Schloss, in Immendingen. Das Rathaus, ehemaliges Oberes Schloss, in Immendingen.
  • Whitey noch alleine Whitey noch alleine Whitey noch alleine
  • Whitey in Gesellschaft Whitey in Gesellschaft Whitey in Gesellschaft
  • Whitey ist laaaang :) Whitey ist laaaang :) Whitey ist laaaang :)
  • Whitey innen, mit neuem TV Whitey innen, mit neuem TV Whitey innen, mit neuem TV
  • Durch das neue Fischaugenobjektiv eine witzige Hervorhebung der Lackierung :) Durch das neue Fischaugenobjektiv eine witzige Hervorhebung der Lackierung :) Durch das neue Fischaugenobjektiv eine witzige Hervorhebung der Lackierung :)
  • Tolle Fahrzeuginnenräume Tolle Fahrzeuginnenräume Tolle Fahrzeuginnenräume
  • Chrom wohin das Auge blickt ... und eine Schlange ... öhm :) Chrom wohin das Auge blickt ... und eine Schlange ... öhm :) Chrom wohin das Auge blickt ... und eine Schlange ... öhm :)
     

Leider fängt es gegen Mittag an zu regnen und hört nicht mehr auf. Nach einiger Zeit und keiner Aussicht auf Besserung mach wir uns langsam auf den Heimweg.

Danke den Organisatoren

Theia

Winke Winke Bernadette

Eigentlich hätte ich drei Wochen in Friedrichshafen sein sollen. Geschäftlich, wie die letzten Jahre. Doch dieses Jahr sollte es anders kommen, leider nicht glücklich.

Seit Herbst letzten Jahres schaute meine Monika verstärkt nach ihrer Mami in Basel. Ein Krankenhausaufenthalt nach einem Schwächeanfall und vermutlich leichten Herzinfarkt, machten meiner Schwiegermami Bernadette das Alltagsleben etwas schwerer. Es ging einfach nicht mehr so leicht wie früher und bis es mit einem Platz im Altersheim klappt, verbrachte sie ihre Zeit noch in ihrer Wohnung. Unterstützt vom Pflegedienst, der Familie und Freunden. Das klappte soweit auch ganz ordentlich und sie kam ganz gut zurecht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag klingelt plötzlich gegen Mitternacht das Telefon. Telefonanrufe mitten in der Nacht sind entweder Verwähler oder nicht gut. Als ich das Gespräch mit einer Schweizer Nummer annehme kommt die automatische Ansage: „Der automatische Notruf wurde ausgelöst.“ Ungläubig und etwas irritiert brauchen Monika und ich einen Moment um zu kapieren, dass es sich hierbei nur um das Notruftelefon von Bernadette handeln kann, das wir ihr vor einiger Zeit besorgt haben, um im Falle eines Falles schnell Hilfe holen zu können. Ein Anruf bei Monikas Bruder bestätigt die Befürchtung. „Peter ist schon unterwegs, Mutter ist gestürzt“ bekommen wir mitgeteilt. Zusammen mit Zoltan, einem sehr lieben Freund und gefühltem Familienmitglied, schaut Peter nach was los ist. Wir sitzen wie auf Kohlen, einerseits, weil wir selbst nichts machen können (wir bräuchten knapp 2 Stunden bis Basel), andererseits weil natürlich auch Peter und Zoltan Zeit brauchen um zu Bernadette zu kommen. Gefühlte Ewigkeiten später bekommen wir Info. Bernadette wäre nach ihrem Bekunden in einem Schwächeanfall zu Boden gegangen um nicht unkontrolliert zu stürzen. Dem Himmel sei Dank hatte Sie das Notrufhandy bei sich. Da es keine Anzeichen für Schlimmeres gab, konnten alle wieder zu Bett.

Allerdings nicht lange, denn gegen 4 Uhr läutete das Telefon erneut. Dieses Mal ein direkter Anruf von Bernadette. Sie fühle sich nicht wohl, habe die Notfallpflege und einen Arzt angerufen, sie wolle zur Sicherheit ins Spital. Ein Anruf bei Monikas Bruder, der sich dann kümmerte, war leider alles, was wir aus der Ferne tun konnten.

Nun beruhigte sich die Situation erst einmal. Im Spital wurde nach Bernadett untersucht und sie befand sich in guten Händen. Am Samstag Vormittag bekamen wir Nachricht aus Basel über die Ergebnisse und die weiteren Maßnahmen. Relativ beruhigt ging es durch den Tag. Am Nachmittag schaffte es Monika mit ihrer Mutter telefonieren zu können. Allerdings war diese ziemlich schwach und geschafft von den Untersuchungen und medizinischen Maßnahmen.

Relativ ruhig gingen wir in die Nacht auf Sonntag. Doch leider war uns auch in dieser Nacht kein durchgehender Schlaf gegönnt. Der Anruf kam dieses Mal früher, aber auch dramatischer. Eine Not-OP wäre gerade in Vorbereitungen. Der Zustand von Bernadett hätte sich massiv verschlechtert. An eine richtig geruhsame Nacht war nicht zu denken.

Der Sonntag war natürlich überschattet von den Nachrichten aus Basel. Da sich aber der Zustand von Bernadett aktuell stabil hielt entschieden wir, die Geschäftsreise nach Friedrichshafen anzutreten. In Basel hätten wir sowieso nichts tun können aktuell.

Noch am Sonntag Abend erhielten wir weitere Nachrichten. Es müsse nochmals operiert werden, es sähe nicht wirklich gut aus. In weiser Voraussicht informierte ich meine Firma über die Situation.

Die zweite OP dauerte erneut viele Stunden, Hoffen und Bangen wechselten sich ab. Der Montag verging, ein Gespräch zwischen den Ärzten und Monikas Bruder wurde auf Dienstag verschoben, um die Situation besser beurteilen zu können. Allerdings war schon klar, dass eine weiter OP würde folgen müssen.

Am Dienstag banges Warten auf die Ergebnisse des Gesprächs. Am früher Nachmittag kam endlich die Nachricht: Zustand aktuell stabil, aber kritisch und man müssen sich besprechen wie die Ärzte handeln sollten. Mir war klar, dass ich Monika niemals alleine nach Basel fahren lassen könne. Ich informierte meine Firma und nach Feierabend brachen wir auf nach Basel.

Wir kamen gerade noch rechtzeitig an. Die Ärzte hatten sich entschieden, die für Donnerstag geplante OP vorzuziehen und noch Dienstag Nacht die Kontrolle zu machen, die über die Chancen meiner Schwiegermami Auskunft geben würden. Die schon die Prognosen waren schlimm.

Wir hatten nicht ganz eine Stunde um bei Bernadette zu sein, bevor wir uns von ihr verabschieden mussten.

Es sollte nicht lange dauern, bis der befürchtete Anruf kam: „Wenn Sie ihre Mutter noch einmal sehen möchten, dann kommen Sie jetzt sofort„.

Unsere kleine Familienbande fand sich darauf hin am Krankenbett von Bernadette ein um Abschied zu nehmen.

Am 3.7.2013, um 4:50 Uhr, ließ die Seele den Körper los und ging hinüber in die neue Welt.

Bernadette Beck

Bernadette Beck, 15.2.1929 – 3.7.2013

Sie war nicht alleine als sie ging. Wir konnten die letzten Stunden bei ihr sein.

Liebe Bernadette,
wir werden immer an dich denken und dich in unseren Erinnerungen lebendig halten. Danke für die viele schöne Zeit zusammen.