Wildlife im Garten

Ein halbes Jahr ist schon wieder vergangen. Viel haben wir erlebt in dieser Zeit. Vieles was hier eigentlich erwähnenswert gewesen wäre, aber irgendwie hat es mich nicht intensiv gezogen, hier Beiträge zu schreiben. Mein liebes Engeli war da viel aktiver (siehe Monikas Blog) und ich habe lieber gelesen als zu schreiben.

Aber nun soll es mal wieder ein kleiner Beitrag werden. Nicht von unserem Whitey dieses Mal. Was ganz anderes steht heute auf dem Programm.

Vor ziemlich genau einem Jahr sind wir umgezogen. In ein Haus mit einem schönen Garten, in dem wir uns Gärtnerisch ziemlich austoben können und auch schon konnten. Den Beweis für unseren grünen Daumen trete ich allerdings hier nicht an. Ich möchte hier mal viel lieber zeigen, was wir alles an Tierchens in unserem Garten haben.

Zunächst mal haben wir ziemlich viele verschiedene Vogelarten identifizieren können:
– Blaumeise
– Rotkehlchen
– Gartenrotschwanz
– Kohlmeise
– Kleiber
– Feldsperling/Feldspatz
– Gimpel/Dompfaff
– Amsel/Schwarzdrossel
– Buntspecht
– Elster
– Eichelhäher
– Rabenkrähe

Eichelhäher

Eichelhäher auf unserem Baumhäusli

Man sieht, eine ziemlich lange Liste Delighted

Neben ziemlich vielen verschiedenen Vogelarten haben wir auch schon ein Eichhörnchen gesehen. Ziemlich frech und auch schon ganz nah an mir vorbeigelaufen.

Eine abendliche Beobachtung hat mir erst mal ziemliches Stirnrunzeln meines Engelis eingetragen: Ich sitze auf dem Sofa und schau gemütlich Fernsehen. Eine Bewegung vor der Terrassentüre lenkt meinen Blick nach draußen. Steht da eine Tier … ne, keine Katze wie ab und an mal … eher ein Hund … aber irgendwie doch nicht … aber was dann??? Zunächst hab ich keine Idee, bis ich plötzlich eine Idee habe … EIN FUCHS !!!

Ja, genauso hat mein Engeli mich dann auch angeschaut. Ein Fuchs??? Keine weißen Mäuse???????

Hihi, nein, keine Mäuse, sondern ein Fuchs. Soweit ich sehen konnte, ein schönes Tier. Aber leider natürlich schon wieder lange weg. Und so richtig geglaubt hat mir mein Engeli lange Zeit auch nicht.

Aber beim Straßenfest mit den ganzen Nachbarn der Straße dann das Aha-Erlebnis. Haben wir ganz vorsichtig meine Beobachtung zur Sprache gebracht, weil wir dachten, die Nachbarn erklären uns gleich für Balla Balla. Aber nix da, völlig anders. Ganz begeistert kam dann: „Jaa, Füchse, das hat es hier schon gehabt. Sogar mehrere. Und ein Fuchspärchen hat sogar hinten unter der Garage schon mal einen Bau gehabt….“. Ups, ok, also doch. Happy-Grin

Nun kamen allerdings die Dinge noch zusammen: Da wir das Eichhörnchen anlocken wollten, legte Monika ein paar Haselnüsse in den Garten, die dann über Nacht tatsächlich auch verschwanden. Aber gesehen haben wir nix. Klar, wir schlafen Nachts und der Garten hinterm Haus ist schließlich auch ganz dunkel. Deshalb haben wir uns eine Wildbeobachtungskamera zugelegt und diese aufgestellt. Mal sehen, wer da so die Nüsse schnabuliert.

Das Ergebnis:

Gast Nummer 1: Ein Igel (süüüüß)

Gast Nummer 2: Der Fuchs (frecher Kerl)

Gast Nummer 3: Ein Marder (grmpf)

Mal sehen, was uns sonst noch so über den Weg läuft in unserem Garten. Wir sind ziemlich begeistert über sooooo viele Tiere.

Bis zum nächsten Mal, liebe Grüßles
Theia

Whitey bleibt bei uns….(vorerst)

Whitey ist umgezogen und nun viel näher bei uns in Villingen. Demnächst bekommt unser kleines Weißes sogar noch ein Dach über den Kopf, wir haben einen überdachten Stellplatz bekommen können. Dass die Batterie scheinbar den Geist aufgegeben hat ist dabei nur ein klitzekleines Ärgernis.

Was uns noch bleibt. ist die alte Garage auszuräumen. Das muss ich die Tage mal noch machen, dass wir die für unsere Nachmieter frei geben können. Dankeswerter Weise durften wir ja Whitey noch ein halbes Jahr am alten Standort stehen haben. Das Universum hat das mal wieder alles prima für uns eingefädelt. Ein Dank auch dahin :)

Das Wörtchen (vorerst) steht in der Überschrift, weil wir uns dieses Jahr nun geben, um zu sehen, wie sehr wir unser kleines Weißes aus ausfahren, ob sich der Aufwand des Unterhalts für uns „rentiert“. Klar ist es keine finanzielle Rentabilität, aber gefühlt muss für die Kosten des Unterhalts eben ein Gegenwert herausspringen. Dieses Jahr schauen wir, nächstes Jahr reagieren wir entsprechend. Für mich heißt das, dass ich schon schauen werde, dass ich Whitey öfters fahren möchte, denn sonst hätten wir es gleich lassen können.

Mal sehen wie die Geschichte mit unserem kleinen Weißen weitergeht. Viel Freude macht das Fahren auf jeden Fall. Das hat unser erster Ausflug in diesem Jahr gezeigt. Eine Runde rund um Villingen zum Erkunden der Umgebung durfte Whitey uns fahren. Die Blicke waren uns sicher, auch wenn wir beim ein oder anderen Autofahrer gewünscht hätten, dass die Blicke nicht zu uns wandern sondern auf der Straße bleiben ;-)

Wünschen wir uns weiter viele schöne Erlebnisse mit unserem Kleinen, dann geht es auch hier im Blog immer weiter.

Grüßles
Theia

Erinnerung an alte Zeiten

Theia Wunderlich

Theia Wunderlich

Lange ist es her, dass ich die virtuelle Welt „Second Life“ zum Ersten mal betreten habe. Genauer gesagt, 8 Jahre und 1 Tag. Ja, gestern hatte ich quasi meinen achten virtuellen Geburtstag. Allerdings ist es purer Zufall, dass mir das aufgefallen ist, denn wirklich oft begebe ich mich nicht mehr in mein zweites Ich um Second Life zu besuchen. Allerdings gibt es immer wieder mal (leider viel zu selten) einen seeehr guten Grund in die zweite Welt zu wechseln. Konzerte eines seehr tollen Künstlers, der die Reise immer wieder wert ist. Heute war es mal wieder soweit und es hat sich sowas von gelohnt. Viele „alte“ Songs haben schöne Erinnerungen an die letzten 8 Jahre hochkommen lassen. Ein kleiner geistiger Rückblick und das schöne Gefühl, dass die Zeit wirklich alles zum Besten hat werden lassen.

Gefühlt genauso lange habe ich meinen Blog hier auch schleifen lassen. Nicht weil es gar nix mehr zu erzählen gegeben hätte, aber irgendwie ist mir das hier etwas aus dem Fokus geraten. Mal sehen dass sich das wieder mal ein klein wenig ändert. Etwas Leben darf es hier ruhig auch geben :-).

Ich drücke mir mal die Daumen, dass ich mir dann zukünftig wieder mehr die Muse nehme und hier ein klein wenig was schreibe. Schließlich ist das Leben ja nicht stehengeblieben und Schreiben macht mir auch Spaß. Nun denn, der Anfang ist gemacht. Hoffentlich geht’s bald weiter, liegt ja schließlich nur an mir ;-)

Viele liebe Grüße
Theia

 

Whitey im Wilden Westen

Schon längere Zeit war dieser Ausflug geplant. Zuletzt hatten wir etwas Zweifel, ob es mit unserem Whitey überhaupt klappen würde, doch wie im letzten Beitrag zu lesen, hat das mit dem TÜV geklappt und so durfte uns unser kleines Weißes zu diesem großen Abenteuer ausfahren.

Doch wohin ging es denn überhaupt? Nun, wie schon die Überschrift verrät, haben wir einen Ausflug in den Wilden Westen gemacht. Ganz typisch Vereinigte Staaten von Amerika, allerdings ein zwei Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit. Gut, das passt eigentlich ja nicht ganz mit Autos, aber so ein Auto ist ja auch nix anderes als eine moderne Pferdekutsche. Nur dass man die Pferdchens eben nicht so direkt sieht, weil die sich unter der Motorhaube tummeln ;-). Wir waren natürlich nicht wirklich in den USA, schließlich war unser Whitey ja mit von der Partie aber man hat sich doch ganz gut einfühlen können. Schließlich lautete auch der Name unserer Zielstadt „Pullman City“.

Pullman City Eingang

Pullman City Eingang

Pullman City liegt in der Nähe von Passau im Bayrischen Wald. Für unser Whitey eine bislang noch selten gefahrene Streckenlänge. Aber wir haben ja ein ganz frisch gewartetes Autochen, so dass wir guter Dinge waren fein hin und auch wieder zurück zu kommen.

Und so war es dann auch. Unsere Hinstrecke an Himmelfahrt erwies sich nicht als Himmelfahrtskommando, sondern als angenehmes Cruisen mit einem sehr erlesenen Etappenziel. Das Schloßhotel Neufahrn in Niederbayern paßt irgendwie so richtig gut zu unserem Whitey.

Am nächsten Tag ging es weiter zu unserem eigentlichen Reiseziel. Wie irgendwie immer, wenn Monika und ich unterwegs sind passen die angedachte Reiseroute und die tatsächlich gefahrene Reiseroute nie so ganz 100% zusammen, aber die dabei gefundenen Pampa-Straßen (in der Karte bestenfalls als kleine dünne Linie eingezeichnet) sind viel reizvoller als die großen, breiten Autobahnen, auf denen schließlich jeder Fahren kann ;-). Und auch mancher Vollidiot, der uns mal wieder auf der Straße begegnet ist, konnte unsere dann sichere Ankunft nicht nachhaltig beeinflussen. Wie kommt man nur auf die Idee, mal eben auf der Autobahnauffahrt anzuhalten, wenn einem eine 7,5m lange Stretchlimo im Nacken sitzt und gerade beschleunigen will???

Pullman City war als Reiseziel mal was Neues. Die Westernstadt als „Kulisse“ für ein US-Car-Treffen, konnte kaum passender sein. Der Sheriff, der die Autos auf die Präsentationsrampe einweist eine wunderbare Figur. Die Autos mal wieder toll und vor allem auch mal ganz andere Autos dabei, wie die doch schon teilweise häufig wiedergesehenen aus unserer Heimatecke.

Hier ein paar Impressionen:

Eigentlich wollten wir auch den zweiten Reisetag in Pullman City verbringen, doch so schön das Ambiente war, so sehr ist leider auch das eigentliche US-Car-Treffen etwas untergegangen, was nicht nur die Schlammwüste der Campingplätze betraf, sondern vor allem die mehr auf die Präsentation einzelner Fahrzeuge in der Main-Street und der fast völlige Abzug der Besucher in die eigentliche Western-Stadt. Die auf den Parkplätzen stehenden Fahrzeuge fanden kaum Beachtung und aufgrund eines etwas arg unglücklichen Zufahrtswegs in die Main-Street der Westernstadt haben wir mit Whitey auf eine Durchfahrt verzichtet. Die Westernstadt schon am ersten Tag vollständig erkundet und kaum „Treffen-Atmosphäre“ haben wir uns dann für unseren zweiten Tag in der Gegend entschieden, dann nicht mehr nach Pullman-City zu fahren, sondern das von unserem Hotel in Fuß-Reichweite liegende Museumsdorf Bayrischer Wald anzusehen. Auch das ein schöner Tag und die Entscheidung richtig.

Was immer wieder lustig ist: Unser Whitey wird Benzin-Verbrauchsmäßig immer völlig falsch eingeschätzt. Von Verbrauchswerten um die 20 bis 25 Litern pro 100 Kilometer wird da so gemunkelt. Die Wirklichkeit sieht da wesentlich angenehmer aus. Manch modernes Auto genehmigt sich größere Schlucke aus dem Tank. Unser Whitey liegt bei entspannten 11,5 Liter auf 100 Kilometer. Das kann sich sehen lassen und macht auch größere Ausflüge nicht zu einem finanziellen Desaster ;-).

Wir freuen uns schon auf die nächsten Ausflüge mit unserem kleinen Weißen. Und die werden sicherlich kommen :-)

Liebe Grüßles
Theia

 

Wenn der Mörder mit dem Wucherstein…

… dem Opfer auf den Fahrkopf schlägt…

… dann hat man beinahe die Hälfte der kritischen Untiefen des Hochrheins hinter sich gebracht  Tired

Was sich anhört, wie der Beginn eines Krimis, ist in Tatsache nur ein hilfreicher Merksatz zu den gefährlichen Stellen, die man mit seinem Boot beim Befahren des Rheinabschnitts zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen sicher umfahren sollte. Zumindest dann, wenn man sich nicht von seiner Antriebsschraube oder noch schlimmeren verabschieden mag.

Aber warum braucht man diesen Merksatz? Der Rheinabschnitt von Stein am Rhein aus in Richtung Schaffhausen ist landschaftlich super schön und es macht Spaß diese Strecke zu befahren. Allerdings darf man das nicht, wenn man nicht ein spezielles Patent durch Ausbildung und Prüfung erworben hat. Das sogenannte Hochrhein-Patent. Erst mit diesem darf man mit seinem Sportboot weiter als Stein am Rhein in Richtung Schaffhausen fahren. Man frägt sich allerdings unbedarfterweise schon, weshalb es einer speziellen Ausbildung und Prüfung für grad mal rund 19 Kilometer Fahrstrecke bedarf. Die Antwort ist erschreckend einfach:

Weil man ohne Informationen zu diesem Flußabschnitt, sein Boot mit Glück schon runde 200 Meter nach Stein am Rhein auf eine Kiesbank setzt. Sollte man dort drüber kommen, könnten „Mörder“, Wucherstein“ Fahrkopf“ und die weiteren fiesen Felsen unter Wasser, das sichere Vorankommen ebenfalls schlagartig beenden. Gemein an der Geschichte ist, dass die Fahrwasserkennzeichnung nur bedingt hilfreich ist. Mal sollte man möglichst dicht an den Markierungen vorbeifahren, mal kann aber genau dies zum Verderben führen. Und den ein oder anderen Schlenker muß man einfach so wissen, dann nicht jede Untiefe ist auch markiert Daze Um also ein Boot sicher von Stein am Rhein nach Schaffhausen und zurück zu bringen braucht es diese Hochrhein-Ausbildung tatsächlich.

Und eben diese Ausbildung und Prüfung habe ich letzten Mittwoch/Donnerstag hinter mich gebracht und meine Prüfung auch sicher bestanden. Schon bei der Ausbildungsfahrt am Mittwoch hat sich die Natur wunderschön gezeigt, am Prüfungstag hatte ich dafür zwar eher wenig Aufmerksamkeit, aber der Eisvogel am Ufer auf dem Weg zurück nach Stein am Rhein nach der Prüfung hat gezeigt, dass es sich lohnen wird, hier mal ganz gemütlich entlang zu schippern.

Ich freue mich schon sehr darauf, mal mit einem Boot den ganzen Hochrhein-Abschnitt zu erkunden. Der Merksatz zu den Untiefen wird mir dabei helfen, heil runter und auch wieder rauf zu kommen.

Und zum Abschluss für heute, die ganze Geschichte mit den Untiefen. Ein klein wenig weiter ausformuliert als nötig, aber netter anzuhören:

Wenn der „Mörder“ mit dem „Wucherstein“ dem Opfer auf den „Fahrkopf“ schlägt und anschließen auf der rasanten Flucht „Wellenstein“ erzeugt, wird im ihm heiß und er schwitz salzigen Schweiß („Salzfresser„). Drum braucht er was frisches, saftiges und wird ein „Apfelfresser„.

Viele Grüßles
Theia