Impressionen zur BSP-Prüfung

Hier noch ein paar Impressionen zur Prüfung vom Freitag.

  • Prüfungsbeginn, die Formularismen Prüfungsbeginn, die Formularismen Es wird ernst. Der Prüfer (rechts) schaut die Unterlagen an und die Prüfung geht dann direkt los.
  • Erst mal ausparken Erst mal ausparken Ich beginne mit dem Fahren, mein Prüfungskollege (immer zwei auf einmal auf dem Boot) macht Knoten und Navigationsteil zuerst.
  • Auf zum "Mann.." ähm "Person über Bord" Manöver Auf zum "Mann.." ähm "Person über Bord" Manöver Der Prüfer hält die Person ... also die Boje, die die über Bord gegangene Person symbolisiert ... und wirft sie gleich nach Backbord in den See.
  • Ablaufen mit dem Wind Ablaufen mit dem Wind Person (also Boje) im Wasser. NAch Auskuppeln und Heck wegdrehen laufen wir mit dem Wind von der Person ab um gleich umzudrehen und das Boot gegen den Wind an die zu bergende Person dran zu bringen.
  • Nochmal Windrichtung kontrollieren Nochmal Windrichtung kontrollieren Kurzer Blick zu den Windanzeigern auf den Masten der Segelboote im Hafen um die Windrichtung nochmal zu kontrollieren. Paßt, jetzt noch ganz langasm an die Boje ranfahren und mit der Hand einsammeln.
  • Zurück zum Hafen zum Anlegen Zurück zum Hafen zum Anlegen Die Boje ist wieder an Bord, jetzt geht es zurück zum Hafen. Das Anlegen mit Steuerbord und Backbord ist ebenfalls Prüfungsmanöver.
  • Anlegen Steuerbord Anlegen Steuerbord Steuerbord (also rechts) anlegen. Das Boot ist kurz vor der Hafenmauer, noch nach Backbord einlenken, dass das Heck zur Leiter dreht und das Boot sanft aufstoppen.
  • Ablegen um das Backbord anlegen zu zeigen Ablegen um das Backbord anlegen zu zeigen Anlegen hat gepaßt. "Das beste Manöver bislang vom Tag" meint der Prüfer. Was kann jetzt noch passieren? Nur beim Rückwärts wegziehen beim Ablegen kommt noch der Hinweis auch nach hinten zu schauen, es könnte ja was im Weg sein. Der Hafen war leer und weder kam ein Schnellboot angesaust, noch tauchte ein U-Boot auf, aber er hat ja recht. Man weiß nie was los ist und grad im Saison-Betrieb ist ganz schön was los am See.
  • Navigation und Knoten Navigation und Knoten 3 Monate Grundausbildung und 9 Monate Praxis bei der Bundesmarine sind mir im Kopf geblieben. Die Navigationsaufgabe war ein Kinderspiel für mich und auch meine Knoten kann ich blind.
  • Entspannung pur Entspannung pur Hier war die Prüfung für mich schon gelaufen. Habe mit Bravur bestanden :-) . Noch die Anlegemanöver meines Prüfungskollegen abwarten. Wobei der Prüfer sich das Backbord anlegen mit den Worten: "Fahr direkt in die Box, ihr langweilt mich" sparte. Bislang wurde die Prüfung bei keinem Prüflingsduo vorzeitig beendet. Beide haben wir das Bootfahren und unser Wissen rund um Navigation und Knoten bestens gezeigt.
     

Liebe Grüße
Theia

„Ihr langweilt mich!“

Happy

Hihi, wenn ein Prüfer den Satz zu einem sagt, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder war man unsagbar schlecht und der Prüfer hat keine Laune mehr, sich das Drama weiter anzuschauen, oder man war so gut, dass dem Prüfer nix einfällt zu verbessern. Aber wie rum war´s nun?

Fangen wir am Anfang an:

Heute ist war der Tag der Prüfung für´s Bodenseeschifferpatent Kategorie Motorboot. 20 Prüflinge sollten heute zeigen was sie die letzten Tage in der Segelschule gelernt hatten. (ja, ich weiss. Wir sind aber trotzdem in einer Segelschule gewesen, auch wenn wir Motorboot fahren wollen.) Das Wetter war bestens. Super Sonne und nur ganz wenig, aber immerhin ein klein wenig Wind. Beste Voraussetzungen für die Prüfung.

10 Uhr war anvisiert, etwas nach halb elf trudelte der Prüfer ein. Hat wohl das Wetter ein wenig zu sehr auf der Fahrt nach Ludwigshafen genossen. Wink Dann ging es aber zügig los und ein Prüflingduo nach dem anderen durfte zeigen was es kann. Vom Ablauf her eigentlich immer das selbe: Boot in Beschlag nehmen, ausparken, Richtung See losfahren. Die vom Prüfer über Bord geworfene Boje wieder einsammeln, einmal mit rechts und einmal links einparken, kurzer Fahrerwechsel, die Manöver nochmal und dann wieder am Ausgangspunkt einparken. Nur der ein oder andere musste mal eine kleine Extra-Einlage machen, aber ansonsten ziemlich zackig hintereinander weg.

Und endlich war auch ich dran. Erst mal auf´s Boot runterklettern, der See hat noch ziemlich wenig Wasser, das sieht ziemlich tief runter aus von der Hafenmauer bis zum Boot. Dann vorsichtig aufs Boot, nicht, dass man da schon aussenbords geht. Bis dahin alles locker. Dann kurz beim Prüfer vorstellen und los geht´s. „Einer an´s Ruder und ausparken“. Mein Prüflingskollege drückt sich, also darf ich anfangen. Ist aber nicht schlimm, ich platze beinahe vor Selbstbewusstsein und übernehme direkt das Boot. Rückwärtsgang einlegen und raus aus der Parkbox. „Richtung See rausfahren, da machen wir das Rettungsmanöver“. Ok, alles klar, wir wissen ja schon wie es geht. Also Fahrt aufnehmen (nicht zuviel, wir sind ja noch im Hafen) und Richtung See losfahren. Der Prüflingskollege darf schon mal mit den Knoten anfangen. Auf dem Weg um die Hafenmauer rum nochmal kurz nach den Wimpeln der Segelboote schielen, dass ich weiss woher der Windkommt, und schon macht es an Backbord Platsch und die arme Boje ist zum x-ten Mal heute über Bord gegangen. (Langsam sollte man meinen, dass die Boje weiss, dass das Wasser nass und kalt ist und an Bord bleibt, aber nein, auch ich muss das Ding wieder einsammeln  Delicious ). Also artig wie gelernt, Gang raus, Ruder hart Backbord und das Sprüchlein aufsagen: „Person über Bord, Rettungsmittel bereit…..“, „Rettungsmittel liege bereit und wir schauen auch“ durchkreuzt mich der Prüfer schmunzelnd und dreht sich wieder dem anderen Prüfling zu, der gerade seine Navigationsprüfung macht. Hihi, ok, dann also nur gemütlich einsammeln das Ding, möglichst Nase … ähm. Bug gegen den Wind. Klappt auch wunderbar, wie im Bilderbuch. Nun geht´s an die Anlegemanöver, einmal Steuer- einmal Backbord. Wie gemalt treibt das Böötchen die letzten paar Zentimeter, vom Wind getrieben, ans die Leiter. Perfektes Manöver, schöner geht´s nicht mehr. „Bitte genauso schön mit Backbord“ kommt vom Prüfer. Beim Ablegen und rückwärts von der Mauer wegziehen kommt die einzige kleine Verbesserung „auch mal nach hinten schauen ob da was ist, sonst könnt´s teuer werden“. „Guter Mann, wir sind alleine im Hafen, da ist nix im Weg“ denke ich mir, strahle ihn aber lieb an und sage „stimmt, wollen wir doch nicht“. Mit einem Blick nach hinten drehe ich das Boot von der Mauer weg, drehe eine Runde im Hafen und stoppe das Schiffli perfekt neben der Leiter. Backbordseite anlegen gemeistert. Damit habe ich die Prüfung fast hinter mir. Während mein Prüflingskollege die gleichen Manöver beginnt darf ich Knoten machen und mich in der Navigation beweisen. „Bitte einen Palstek um den Bootshaken“ kommt als erstes. Auf mein „aber gerne“ folgt ein Schmunzeln mit der Bemerkung „das wäre jetzt das erste Mal heute, dass jemand das gesagt hätte“. Hihi. Ich weiss eben was ich kann, und an diesem Punkt kann mir quasi nix mehr passieren. Flugs zaubere ich die gewünschten Knoten ins Seil, erkläre dem Prüfer wie die Kompass-Peilung den Weg in die Karte findet, zeichne dort eine Linie und habe meine Prüfung für Bodenseeschifferpatent und Navigation….

…BESTANDEN  Approve

Daumen hoch zu Monika, die auf der Hafenmauer steht und zuschaut, dass auch sie weiss, dass ich durch bin. Doch der witzigste Moment kommt noch:

Nachdem mein Prüflingskollege das Boot ebenfalls traumwandlerisch sicher und perfekt mit der Steuerbord-Seite an die Leiter der Hafenmauer geparkt hat, kommt gut gelaunt vom Prüfer:

„Bitte direkt in die Box, ihr langweilt mich!“.

Ich hätte mich fast weggeworfen vor grinsen. Der Prüfer beendet die Prüfungsfahrt vorzeitig, weil wir beide zu gut sind. Hihi. Genial, das war ein Seelenstreichler wie er im Buche steht. Super, Der Abschluss einer prima Prüfung.  Delighted

Der See kann kommen :-)

Grüssles und Danke an alle für´s Daumen drücken
Theia

 

Tuk Tuk

Don't Know

Was ist denn das für eine  Überschrift? Tuk Tuk?

Hihi,  also,  „Tuk Tuk“ ist der Name des Schiffchens mit dem ich gerade meine praktische Motorboot – Ausbildung mache. Drei Doppelstunden hab ich hinter mir, das Boot ist nicht einmal untergegangen dabei, und diese Woche kommt dann die Prüfung. Zumindest haben meine Fahrlehrer das Gefühl, dass man mich auf die Prüfer loslassen könnte ohne dass einer über Bord geht bei der Geschichte :-).

Tuk Tuk

Ich auf dem Ausbildungsboot der Segelschule Ludwigshafen.

Also mal im Ernst. Sooo wild, wie man sich die Geschichte vorstellt ist das gar nicht. Anders als beim Autofahren kommt man mit ein paar Fahrstunden relativ locker hin und dem zukünftigen Bootsurlaub auf dem Bodensee steht nichts mehr im Wege. Wer sich anständig vorbereitet kann sehr viel selbst lernen und braucht denn eben eine kleine Einweisung in die für die Prüfung benötigten Manöver und etwas Übung. Wobei mir die Bootsfahrerei auch wirklich locker von der Hand geht. Mehrfach mußte ich erklären, dass ich nicht die unterstellte Fahrpraxis habe und dass wir bislang nur ab und zu mal führerscheinfreie Boote gemietet haben. Aber genau das soll sich ja zukünftig ändern. Dann kommen wir auch mal wohin mit dem Boot und tuckern nicht nur in Hafennähe auf dem See rum. Ein kleines Schiffchen haben wir uns für später im Jahr schon mal reserviert. Aber bis dahin heißt  es jetzt eben diese Woche die Prüfung zu bestehen (sollte ich hinbekommen) und übers Jahr dann etwas Fahrpraxis sammeln.

Viele liebe Grüße und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel

Theia

Aus für Facebook

Es war einfach. Irgendwie fast zu einfach. Aber man sollte sich ja nicht beschweren, wenn einem das Leben einfach gemacht wird. Insbesondere bei Internet-Angelegenheiten. Hier  kommt es ja häufig vor, dass man sich bei Diensten zwar mal eben locker anmelden, aber den Dienst kaum mehr, wenn überhaupt, wieder loswerden kann. Dies ist bei Facebook so nicht der Fall. Das temporäre Deaktivieren ist ganz einfach, das endgültige Löschen  auch relativ einfach. Einen direkten Weg zum Löschen meines Accountw habe ich zwar nicht gefunden, aber die Hilfe hat sehr direkt die gewünschte Funktion zur Verfügung gestellt. Auch das Durchführen der Account-Löschung gestaltet sich sehr einfach.  Nochmal per Paßwort und dämlich zu erkennender Zeichenfolge zur Absicherung bestätigen und schon beginnt die 14-tägige Bedenkzeit, in der man sich die Geschichte nochmal überlegen kann. Danach soll dann der Account endgültig gelöscht werden. Was dann tatsächlich mit den Daten des zukünftig gelöschten Facebook – Account passiert steht natürlich in den Sternen,  aber neue Daten  gibt es von mir nicht mehr. Zumindest werde ich selbst keine Infos mehr in die Daten-,  Zeit- und Belanglosigkeits-Krake mehr einliefern.

Stellt sich natürlich die große Frage: Warum?

Man könnte auf die Idee kommen, dass ich die Nase voll habe von der Datensammelwut von Facebook. Naja, vielleicht ein klein bisschen, allerdings dürfte ich dann auch keinen der vielen Google – Dienste verwenden,  die ich jeden Tag benutze.

Was mich viel mehr nervt und schlussendlich schon vor einiger Zeit dazu geführt hat, dass ich mich von Facebook verabschiedet habe, ist, dass Facebook für mich eigentlich nie wirklich das Ding war, das es sein wollte, ein soziales Netzwerk. Die Verbindung mit Bekannten, Freunden und Verwandten. Ein Kontakt – Netzwerk zum „in Verbindung bleiben“. Eine Kommunikation über Facebook hat quasi mit mir und für mich nie stattgefunden. Wäre eigentlich ja nicht so schlimm, wenn statt dessen nicht jeder/jede zweite ein Selbstdarstellungs- und „Ich teile jedem jeden Schwachfug mit“  –  Drang hätte,  so dass die paar wirklich interessanten Nachrichten hoffnungslos untergehen. Was ich vor allem vermißt habe, sind Mitteilungen, bei denen man sich mal Gedanken gemacht hat, was für die angesprochenen Empfänger wirklich interessant sein könnte. Statusmeldungen wie: „Ich bin putze mir gerade die Zähne“ oder „Ich esse jetzt eine Wurstsemmel“  sind so interessant wie eingeschlafene Füße. Ebenso nerven die zu aberwitziger Zahl geteilter Fotos und Bilder von tollen Weisheiten , süßen Tieren und ach so wichtigen Meldungen über Viren, Abzocken und bösen Menschen (was sich bei näherer Betrachtung dann in der Regel als Hoax erweist, aber hauptsache mal unbesehen geteilt wird). Natürlich fühlt sich nun niemand angesprochen, denn keiner teilt so viele solche Dinge auf einmal, dass es nerven könnte (obwohl, manche schaffen es sogar tatsächlich auch alleine), aber hat sich jemals jemand Gedanken gemacht, dass es auch andere Menschen, wie man selbst gibt, die ebenso mitteilsam sind??? Häh?  Neee, gibt’s ja nicht. Da sind noch andere, die Dinge teilen? Ja, unglaublich was? Aber mal kurz darüber nachdenken, was es heißt, wenn man mal 5 tolle Bilder teilt und 5 andere Leute kommen auf die gleiche Idee ….. na …. schon kurz überschlagen? Jepp, sage und schreibe 30 tolle geteilte Bilder schlagen beim anderen ein. Danke, ganz lieben Dank.

Das ist der Hintergrund warum ich Facebook schon einige Zeit nicht mehr nutze. Ich weiß übrigens, dass ich diverse Einstellungen tätigen kann, um nicht von jedem alles zu bekommen, allerdings unterscheidet diese Funktion nicht zwischen interessant und uninteressant, sondern es gibt alles oder nichts. Und wenn ich nichts mehr bekomme an Infos, kann ich es auch ganz lassen. Funktioniert im übrigens ziemlich gut und man kann sehr gut ohne Facebook leben. Und genau deshalb habe ich heute meinen Facebook – Account zur Löschung eingestellt.

Wer mir gerne etwas mitteilen möchte, der darf dies gerne auf den sonstigen Kommunikationskanälen wie eMail, SMS oder Telefon machen. Klar, gerne auch im direkten Gespräch.

Liebe Grüße an alle, die sich für mich interessieren und ganz gezielt meinen Blog lesen,

Theia

Das Fernsehen auf dem Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Nummer drei stand gestern und heute auf dem Programm. Wir waren in Esslingen auf dem Mittelalter – Weihnachtsmarkt. Ein super toller Weihnachtsmarkt. Wir haben die tolle Atmosphäre genossen. Zunächst am Tag, später auch in den Abendstunden. Desweiteren haben wir Neues kennengelernt und wichtige Dinge erfahren.

Zum einen ist der Schweizer der neue Japaner. Neuerdings tauchen die Eidgenossen überall im Rudel auf. Vor dem Hotel in Esslingen standen glatt vier Busse aus verschiedenen Kantonen der Schweiz. Unglaublich ;-)

Das andere was wir erfahren konnten ist, daß Fernsehaufzeichnungen ziemlich aufwendig sind. Wie oft für simpelste Sequenzen nochmal neu angefangen werden muß. Immerhin zwei Mal durfte Monika ihre Frage zum Thema stellen und der Kameramann bog auch extra noch ein paar Tannenzweige beiseite, daß man sie auch richtig sehen konnte. Die fertige Sendung läuft dann am Donnerstag, den 12.12.2013,  um 21 Uhr im SW3 unter dem Titel „Marktcheck – Das beste zum Fest“. Monika und ich dürften ziemlich gut zu sehen sein. Monika sogar mit „Sprechrolle“ :-)

TV-Crew für Marktcheck

Grüßles