Whitey bleibt bei uns….(vorerst)

Whitey ist umgezogen und nun viel näher bei uns in Villingen. Demnächst bekommt unser kleines Weißes sogar noch ein Dach über den Kopf, wir haben einen überdachten Stellplatz bekommen können. Dass die Batterie scheinbar den Geist aufgegeben hat ist dabei nur ein klitzekleines Ärgernis.

Was uns noch bleibt. ist die alte Garage auszuräumen. Das muss ich die Tage mal noch machen, dass wir die für unsere Nachmieter frei geben können. Dankeswerter Weise durften wir ja Whitey noch ein halbes Jahr am alten Standort stehen haben. Das Universum hat das mal wieder alles prima für uns eingefädelt. Ein Dank auch dahin :)

Das Wörtchen (vorerst) steht in der Überschrift, weil wir uns dieses Jahr nun geben, um zu sehen, wie sehr wir unser kleines Weißes aus ausfahren, ob sich der Aufwand des Unterhalts für uns „rentiert“. Klar ist es keine finanzielle Rentabilität, aber gefühlt muss für die Kosten des Unterhalts eben ein Gegenwert herausspringen. Dieses Jahr schauen wir, nächstes Jahr reagieren wir entsprechend. Für mich heißt das, dass ich schon schauen werde, dass ich Whitey öfters fahren möchte, denn sonst hätten wir es gleich lassen können.

Mal sehen wie die Geschichte mit unserem kleinen Weißen weitergeht. Viel Freude macht das Fahren auf jeden Fall. Das hat unser erster Ausflug in diesem Jahr gezeigt. Eine Runde rund um Villingen zum Erkunden der Umgebung durfte Whitey uns fahren. Die Blicke waren uns sicher, auch wenn wir beim ein oder anderen Autofahrer gewünscht hätten, dass die Blicke nicht zu uns wandern sondern auf der Straße bleiben ;-)

Wünschen wir uns weiter viele schöne Erlebnisse mit unserem Kleinen, dann geht es auch hier im Blog immer weiter.

Grüßles
Theia

Umzug für Whitey?

Zuletzt ist es doch extrem ruhig gewesen rund um unser kleines Weißes. Das lag natürlich mit daran, dass das Saisonkennzeichen die letzten Monate keinen Ausflug zuliesen. Seit Anfang März darf Whitey nun wieder fahren, doch noch steht unser Autoli in der alten Heimat auf den Böckchen. Nun scheint es aber so, dass die Zeit der großen Entfernung zu Ende gehen könnte. Ich habe einen Kontakt gefunden, bei dem möglicherweise unser Whitey in unserer Nähe einen Platz finden könnte.

Dies könnte dann evtl auch bedeuten, dass Whitey doch noch ein wenig bei uns bleiben könnte, denn wenn Whitey so nahe bei uns ist, steht dem ein oder anderen Ausflug weniger im Wege. Der Verkauf hat mehr Zeit.

Ja, richtig gelesen, ich habe aktuell den Plan unser kleines Weißes zu verkaufen. Warum ich unser Whitey nicht mehr behalten möchte fragst du dich? Es geht nicht darum, dass ich Whitey nicht mehr haben möchte. Mein „Problem“ ist nur, dass wir inzwischen ein paar andere Hobbys haben ( unser Garten lockt und der Bootschein will auch genutzt werden,…) und so bleibt einfach nicht mehr für alles Zeit. Das Neue verdrängt das Bisherige. Alles geht einfach nicht. Ein Auto wie unser kleines Weißes will und soll aber auch genutzt und gefahren werden, sonst macht der finanzielle Einsatz für den Unterhalt keinen Sinn. Klar darf ein Hobby etwas kosten, das ist nicht das Thema. Aber es muss auch ein Gegenwert in irgendeiner Form dabei herauskommen. Und im Falle unseres kleinen Weißen heißt das: „Fahren“. Zuletzt ist die Aussicht auf Fahren schlecht gewesen, unser Auto war zu weit weg. Die Entscheidung zum Verkauf wurde gefällt. Diese Entscheidung habe ich auch noch nicht verworfen, aber die Aussicht besteht, dass es nun Zeit haben könnte um einen vernünftigen Verkauf zu tätigen. Und ein paar Fahrten springen für uns dann auch noch heraus. Und wer weiß,….?

Mal schauen, morgen sehen wir uns einen möglichen Stellplatz für Whitey an, dann sehen wir weiter.

Liebe Grüße an alle die hier mitlesen :-)
Theia

Whitey im Wilden Westen

Schon längere Zeit war dieser Ausflug geplant. Zuletzt hatten wir etwas Zweifel, ob es mit unserem Whitey überhaupt klappen würde, doch wie im letzten Beitrag zu lesen, hat das mit dem TÜV geklappt und so durfte uns unser kleines Weißes zu diesem großen Abenteuer ausfahren.

Doch wohin ging es denn überhaupt? Nun, wie schon die Überschrift verrät, haben wir einen Ausflug in den Wilden Westen gemacht. Ganz typisch Vereinigte Staaten von Amerika, allerdings ein zwei Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit. Gut, das passt eigentlich ja nicht ganz mit Autos, aber so ein Auto ist ja auch nix anderes als eine moderne Pferdekutsche. Nur dass man die Pferdchens eben nicht so direkt sieht, weil die sich unter der Motorhaube tummeln ;-). Wir waren natürlich nicht wirklich in den USA, schließlich war unser Whitey ja mit von der Partie aber man hat sich doch ganz gut einfühlen können. Schließlich lautete auch der Name unserer Zielstadt „Pullman City“.

Pullman City Eingang

Pullman City Eingang

Pullman City liegt in der Nähe von Passau im Bayrischen Wald. Für unser Whitey eine bislang noch selten gefahrene Streckenlänge. Aber wir haben ja ein ganz frisch gewartetes Autochen, so dass wir guter Dinge waren fein hin und auch wieder zurück zu kommen.

Und so war es dann auch. Unsere Hinstrecke an Himmelfahrt erwies sich nicht als Himmelfahrtskommando, sondern als angenehmes Cruisen mit einem sehr erlesenen Etappenziel. Das Schloßhotel Neufahrn in Niederbayern paßt irgendwie so richtig gut zu unserem Whitey.

Am nächsten Tag ging es weiter zu unserem eigentlichen Reiseziel. Wie irgendwie immer, wenn Monika und ich unterwegs sind passen die angedachte Reiseroute und die tatsächlich gefahrene Reiseroute nie so ganz 100% zusammen, aber die dabei gefundenen Pampa-Straßen (in der Karte bestenfalls als kleine dünne Linie eingezeichnet) sind viel reizvoller als die großen, breiten Autobahnen, auf denen schließlich jeder Fahren kann ;-). Und auch mancher Vollidiot, der uns mal wieder auf der Straße begegnet ist, konnte unsere dann sichere Ankunft nicht nachhaltig beeinflussen. Wie kommt man nur auf die Idee, mal eben auf der Autobahnauffahrt anzuhalten, wenn einem eine 7,5m lange Stretchlimo im Nacken sitzt und gerade beschleunigen will???

Pullman City war als Reiseziel mal was Neues. Die Westernstadt als „Kulisse“ für ein US-Car-Treffen, konnte kaum passender sein. Der Sheriff, der die Autos auf die Präsentationsrampe einweist eine wunderbare Figur. Die Autos mal wieder toll und vor allem auch mal ganz andere Autos dabei, wie die doch schon teilweise häufig wiedergesehenen aus unserer Heimatecke.

Hier ein paar Impressionen:

Eigentlich wollten wir auch den zweiten Reisetag in Pullman City verbringen, doch so schön das Ambiente war, so sehr ist leider auch das eigentliche US-Car-Treffen etwas untergegangen, was nicht nur die Schlammwüste der Campingplätze betraf, sondern vor allem die mehr auf die Präsentation einzelner Fahrzeuge in der Main-Street und der fast völlige Abzug der Besucher in die eigentliche Western-Stadt. Die auf den Parkplätzen stehenden Fahrzeuge fanden kaum Beachtung und aufgrund eines etwas arg unglücklichen Zufahrtswegs in die Main-Street der Westernstadt haben wir mit Whitey auf eine Durchfahrt verzichtet. Die Westernstadt schon am ersten Tag vollständig erkundet und kaum „Treffen-Atmosphäre“ haben wir uns dann für unseren zweiten Tag in der Gegend entschieden, dann nicht mehr nach Pullman-City zu fahren, sondern das von unserem Hotel in Fuß-Reichweite liegende Museumsdorf Bayrischer Wald anzusehen. Auch das ein schöner Tag und die Entscheidung richtig.

Was immer wieder lustig ist: Unser Whitey wird Benzin-Verbrauchsmäßig immer völlig falsch eingeschätzt. Von Verbrauchswerten um die 20 bis 25 Litern pro 100 Kilometer wird da so gemunkelt. Die Wirklichkeit sieht da wesentlich angenehmer aus. Manch modernes Auto genehmigt sich größere Schlucke aus dem Tank. Unser Whitey liegt bei entspannten 11,5 Liter auf 100 Kilometer. Das kann sich sehen lassen und macht auch größere Ausflüge nicht zu einem finanziellen Desaster ;-).

Wir freuen uns schon auf die nächsten Ausflüge mit unserem kleinen Weißen. Und die werden sicherlich kommen :-)

Liebe Grüßles
Theia

 

Bis daß der TÜV uns…

… in zwei Jahren wieder sieht :-)

Alle zwei Jahre ist es wieder soweit und jedes Auto muss zum TÜV. Für unser kleines Weißes war es auch mal wieder soweit und so sind wir Mitte April brav in der Werkstatt vorgefahren, um uns die Plakette abzuholen. Ein paar Kleinigkeiten waren bekannt, ansonsten stand nichts Wildes an … dachten wir. Denn schon am nächsten Tag kam ein Anruf der eher unerwünschten Art. Das Lenkgetriebe und ein paar Aufhängungsteile sowie die Bremsen sind nicht mehr ganz TÜV – tauglich. Oh oh, da schwante nichts Gutes. Also zu einem Gespräch mit dem Meister und einer ziemlich schrecklich Ankündigung. Bis zu 5000 € könne die vollständige Reparatur kosten. Aua, das klang nicht gut, und diese Summe bei einem 17 Jahre alten Auto. Klar, das ist schon kein gewöhnliches Fahrzeug, aber irgendwann ist halt auch der Hobby-Status das Geld nicht mehr wert. Naja, lassen wir mal einen Kostenvoranschlag machen, im Hinterkopf aber schon langsam die Verabschiedung von unserem kleinen Weißen. Doch unser kleines Weißes mag noch nicht von uns gehen. Der Kostenvoranschlag ist deutlich unter der befürchteten Summe. Immer noch sehr hoch, aber irgendwie nicht so hoch, dass man leichten Herzens das Auto aufgeben könnte. Mein Engeli sieht mir an, dass ich nicht loslassen kann und ermuntert mich, die Reparatur machen zu lassen. Und so soll es dann auch sein. Whitey darf bei uns bleiben und wird repariert.

Gestern haben wir unser Autoli  nun wieder abholen können. Mit frischem TÜV, neuem Lenkgetriebe und guten neuen Bremsen.

Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Ausflüge mit unserem kleinen Weißen und vielen neuen Er“fahrungen“.

Grüßles, Theia